Yoga

Für viele ist Yoga ja so Esozeugs, bis Sie es versuchen.
Ich bin nicht esoterisch.
Ich singe nicht im Schneidersitz und ich zünde keine Duftstäbchen an.
Vegan lebe ich auch nicht.
Ich trinke ab und zu Alkohol.
Und trotzdem finde ich Yoga ganz großartig.
Ich kann keine spektakulären Übungen mit einem Zeh im Ohr auf einem Finger balancieren oder sowas. Aber ich bin viel beweglicher als früher. Außerdem hat mir Yoga dabei geholfen sehr gut einschätzen zu können, wie es meinem Körper geht.
Mit Yoga habe ich damals als erstes wieder mit dem Sport angefangen. Damals hatte ich ziemliche Rückenprobleme. Auch heute muss ich da ein bisschen vorsichtig sein, solange ich einigermaßen regelmässig meine Sonnengrüße und Co. absolviere, habe ich aber keinerlei Probleme oder Schwierigkeiten.

Ich fing an mit einer DVD von Amazon für 3,99 und mit einer App fürs iPhone. Ich weiß die App nicht mehr so genau, aber die App ist mehrfach aktualisiert worden und taugt leider nicht mehr so viel. Die DVD war viel zu schwierig für den Anfang.  Die Susanne Fröhlich DVDs habe ich mir dann auch angeschaut, für Einsteiger wie mich waren die echt ganz gut. Vieles habe ich mir auch aus dem Internet zusammengesucht und aus dem Buch Männeryoga. Mittlerweile folge ich da keiner Übungsfolge mehr sondern mache Übungen die ich mag und bei denen ich glaube das sie mir gut tun.

Einige Male war ich auch in einer Yogastunde, aber ich muss ehrlich sagen, Yoga ist für mich nichts was ich in der Gruppe machen möchte, da bin ich irgendwie gehemmt und verkrampft. Gerade das lösen und hineinatmen in bestimmte Posen ist aber das was richtig gut tut. Ich mache die meisten Übungen sehr langsam und versuche immer ganz ruhig zu Atmen. Mitterweile schaffe ich es in der letzten Übung, Shavasana, auf einen Ruhepuls von 41-43 zu kommen, ohne dabei zu schlafen. Dabei kann man super merken, wo im Körper was zwackt und wo man vielleicht mal ein bisschen Pause braucht. Bei Shavasana liegt man mit dem Rücken auf dem Boden und hat die Arme neben dem Körper liegen, die Hände nach oben geöffnet. Meine Lieblingsübung is Balasana auf Deutsch auch die Kindhaltung genannt. Dabei wir der Rücken leicht gedehnt und entspannt und man ist ganz klein. Man hockt auf den Knien und legt die Stirn auf dem Boden davor ab und sitzt quasi mit dem Hintern auf den Fersen. Die Arme kann man nach vorne Strecken, ich lege sie aber lieber neben die Beine. Das finde ich so bequem, ich bin schon öfter dabei eingeschlafen.

Mehr über Yoga werde ich hier auf der Seite immer mal wieder im Blog erzählen.