Das perfekte Rührei!

Das perfekte Rührei!

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Das perfekte Rührei!

Rührei ist kein Fast Food! Ich liebe Rührei. Morgens zum Frühstück, Mittags als Beilage oder Abends mit Salat, kann ich eigentlich immer Salat essen. Auch während ich viel Gewicht ...

Rührei ist kein Fast Food!

Ich liebe Rührei. Morgens zum Frühstück, Mittags als Beilage oder Abends mit Salat, kann ich eigentlich immer Salat essen. Auch während ich viel Gewicht verloren habe, aß ich stets gerne und oft Rührei. Das passt für mich perfekt zur Paleoernährung, vor allem weil man es mit so vielen anderen Beilagen kombinieren kann.
Bei Rührei bin ich aber auch echt pingelig! Alzu oft werde ich leider von lieblosen Hotelküchen gequält, mit Rührei aus dem Tetrapack oder mit Instant Pulver angerührt.

Die meisten Menschen sehen in Rührei aber eher eine Verlegenheitsmahlzeit wenn es mal schnell gehen muss. Dann werden schnell ein paar Eier in die ultraheiße Pfanne gehauen und mit billigem Öl angebraten. Kurz warten bis alles trocken und bröckelig gebraten ist und dann rein geschaufelt in den Magen und „genießen“…

3 Zutaten und sonst nichts!

Naja, ihr merkt schon, ich bin da wirklich empfindlich, auch weil so viele immer wieder alles falsch machen. Eigentlich ist Rührei mit seinen 3 Zutaten ja ein sehr einfaches Gericht. Man muss sich nur ein wenig Mühe geben, dann schmeckt das Ganze richtig gut und passt zu vielen tollen anderen Zutaten. In das Rührei selber sollten aber wirklich nur die folgenden drei Ingredenzien.

Eier, Salz und Butter, mehr braucht es nicht für perfektes Rührei. Nagut, eine Pfanne, einen Herd, eine Schale und eine Gabel braucht es auch noch.

Kein Wasser, Keine Milch!

Was es allerdings nicht braucht, sind all die verschiedenen Zutaten, die die Leute sich ausgedacht haben, um das Ei fluffiger zu machen. Da gibt es Varianten mit Mineralwasser, Milch, Sahne, Creme Fraiche oder auch schnödem Leitungswasser. Wenn man es richtig macht, braucht man so etwas nicht. Ebenfalls sollte man sich mit Zwiebeln, Pilzen und anderen Dingen tunlichts zurückhalten, wenn man ein leckeres Rührei möchte. Diese passen natürlich sehr gut zu einem Rührei aber sollten lieber seperat gebraten werden, um dann neben dem Ei mit angerichtet zu werden. Wenn die Zwiebeln oder Pilze zum Beispiel im warmen Ei noch Wasser verlieren, wird auch schnell das Ei wässrig und man bekommt dann so einen unschönen Ei-Wasser Süd der sich auf dem Teller verteilt oder das Brot matchig macht.

Salz, Butter und Ei!

Als einfache Faustregel für die Menge kann man einfach für 2 große Eier eine gute Preise Salz verwenden. Für 4 Eier dann also 2 Priesen und so weiter. Meistens sind die Eier in den 6er Packungen (Größe L) größer als die Eier in den 10er Packungen (Größe M). So, nun geht’s aber los mit dem Kochen. Die Eier ohne Schale werden zusammen mit dem Salz in einer Schale mit der erwähnten Gabel gut verrührt. Das Salz hilft, dass das Eiklar sich besser mit dem Eidotter vermischt. Es sollte eine möglichst homogene flüssige Masse dabei entstehen. Pfeffer würde ich auch erst nach dem Braten hinzufügen.

Butter, kein Öl!

Als nächstes kommt dann ein knapper halber Esslöffel Butter pro 2 Eier in eine Pfanne und wird auf mittlerer Flame erhitzt. Wenn man keine Butter verwenden möchte, geht natürlich auch ein anderes Fett oder Öl. Dann wird es zwar nicht gut, aber so etwas ähnliches wie Rührei wird trotzdem dabei herrauskommen. Wenn die Butter flüssig ist und ein bisschen geschäumt hat, kann der Herd auf ca. 2/5tel der Leistung nach unten geregelt werden. Die Butter sollte nicht braun werden und auf gar keinen Fall rauchen. Nun kann die Eimasse in die Pfanne gegossen werden. Das Ei sollte nun für ein paar Momente in Ruhe gelassen werden, damit es ein wenig stocken kann.

Anschließend nimmt man einen Pfannenwender, den ich leider oben vergessen habe zu erwähnen, und schiebt das Ei ein bisschen hin und her. Es sollte nicht das Ziel sein, ein Omelette zu machen, aber auch nicht Kaiserschmarrn. Viele Menschen braten ein Rührei so lange, bis es vollkommen trocken ist und zerbröselt und angebräunte Stellen hat. Es ist bei frischen Eiern aber vollkommen okay, wenn dass Ei noch ein wenig feucht ist in der Pfanne. Der Teller oder die Schale kann vor dem Servieren etwas warm abgespült werden, dann bleibt auch das Ei länger warm. 😊

Wenn man das Ei immer so ein wenig durch schieben vom Pfannenboden löst, wird es eine schöne Fächerstruktur bekommen und dadurch nicht austrocknen.

Je nachdem ob man es mag, wenn das Ei noch etwas gliberig ist oder lieber trockener, wird die Ei Masse langsam in der Pfanne gegaart und sanft hin und her geschoben bis es fertig ist. Angebräunt sollte es aber auf keinen Fall sein. Ich mag es noch so „gliberig“ wie im folgenden Bild. Für Gäste würde ich die Masse aber nochmal wenden und von allen Seiten noch etwas „trockener“ gaaren.

Nach dem das Ei fertig ist, sind der Phantasie natürlich keine Grenzen mehr gesetzt. Pilze, Zwiebeln, Bacon, Salat, Tomaten, Gurken, Käse … passt alles ganz wunderbar dazu.

Guten Appetit!

Kennt ihr jemanden, der Rührei auch immer versaut, dann schickt ihm oder ihr doch diesen Artikel oder teile ihn auf Facebook, Twitter und Co.

Hallo, ich bin Dennis. Ich mache hier so ziemlich alles auf dieser Seite, Schreiben, Fotografieren, Bloggen, Administrieren und auf Kommentare antworten. Mehr über mich gibts auf der ganzen Seite verteilt. Viele Grüße, Dennis

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