Motivation für Faule und Grübler

Motivation für Faule und Grübler

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Motivation für Faule und Grübler

scroll down or click here for English version Ich bin kein besonders pessimistischer Mensch. Eigentlich gehe ich immer recht gutgläubig und optimistisch durchs Leben. Wird schon ...

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Ich bin kein besonders pessimistischer Mensch. Eigentlich gehe ich immer recht gutgläubig und optimistisch durchs Leben. Wird schon alles gut werden. Wenn ich etwas wirklich will, kann ich sehr hartnäckig sein. Dann wird  alles sehr genau geplant und durchgezogen. Ich ändere aber auch immer wieder gerne meine Meinung und ertappe mich dabei, mir selber etwas einzureden oder mich von einem Ziel abzubringen. In den letzten Jahren habe ich konstant an mir selber gearbeitet, bin dünner, fitter und ich glaube auch insgesamt positiver geworden, obwohl ich eigentlich immer ziemlich faul war, zumindest was Bewegung und Ernährung angeht. Ich bin aber auch kein naiver Mensch. Ich bin nicht leicht zu Überzeugen. Ich denke gern und viel nach, führe viele Selbstgespräche und hinterfrage alles, auch meine eigene Leistung und Ziele. Die ein oder andere Situation zerdenke ich mit Sicherheit auch mal. Besonders Nachts, wenn ich eigentlich schlafen sollte.

Warum erzähle ich Euch das?

Hier soll es ja diesmal eigentlich um Motivation gehen. Ich erzähle das, weil ich im Gegensatz zu vielen anderen  Sportlern offensichtlich leider immun bin gegen die meisten Motivationshilfen aus den Weiten des Internet. Wenn man sich Online mal so umschaut, dann gibt es da jede Menge Motivationsbilder und Sprüche. Ein Beitrag bedeutungsschwangerer als der nächste. Damit kann ich leider gar nichts anfangen. Alles was zuviel Pathos hat, wirkt auf mich einfach lächerlich anstatt motivierend. Ich denke dann immer, ich rette hier nicht die Welt, ich mache nur Sport. Ich bin kein besserer Mensch, nur weil ich jetzt Sonntags auch mal 30 Kilometer laufe. Im Endeffekt mache ich das ja nur für mich. Auch Alles was zu pauschal daher gesagt ist, lässt mich eher zusammenzucken, als das es mich motiviert. Am schlimmsten ist es aber wenn mir irgendjemand sagt, was ich tun MUSS um meine Ziele zu erreichen. Ich denke da sofort und immer „Ich muss gar nichts!“ Und trotzdem „muss“ ich mich ja irgendwie Motivieren, wenn ich mal wieder keine Lust habe und anfange, mir selber einzureden heute auch mal faul sein zu können.

Allgemeine Motivation

Meine allgemeine Motivation ist heute ganz klar auf meinen bisherigen Erfolgen aufgebaut. Als ich anfing mit dem Abnehmen, war der schlichte Wille nach Veränderung sicherlich das Fundament der Motivation. Was zunächst nur mit einer Ernährungsumstellung anfing, ging über Yoga weiter, um meine Rückenprobleme in den Griff zu bekommen. Dann fing ich wieder mit dem Laufen an und Bodyweight Training und Freeletics kamen auch noch dazu. Der Spass an Bewegung wurde übrigens immer großer, umso mehr Kilos ich verloren hatte. Ich habe aber nicht unbedingt schneller abgenommen weil ich immer mehr Sport gemacht habe, ich habe mehr Sport gemacht weil ich immer mehr abgenommen hatte. Die ersten 25 Kilo habe ich im ersten Jahr abgenommen. Für die noch folgenden 23 Kilo habe ich dann ca. 2 Jahre gebraucht. Seit ca. 1 Jahr halte ich mein Gewicht ziemlich konstant so 1-2 Kilo um 81 Kilo herum. Irgendwann kamen dann die Ambitionen nach muskulöser Veränderung und der sportliche Ehrgeiz dazu. Das ist meine allgemeine Motivation mittlerweile, nicht mehr nur dünn, sondern fit sein.

Alltägliche Motivation

Mit der alltäglichen Motivation ist es für mich immer so eine Sache, wie wahrscheinlich bei vielen von Euch. Es gibt Tage da habe ich voll Bock. Laufen gehen, Freeletics machen, halbe Stunde Yoga, schnell noch Essen kochen, alles kein Problem. Wenn ich aber immer nur dann Sport machen würde wenn ich echt richtig Bock habe, ich würde wohl nicht mehr als 2 mal die Woche ein bisschen was machen. Es geht hier nicht um die allgemeine Motivation, daran hapert es mir meistens nicht. Es geht um den Tag nach einem anstrengenden Arbeitstag. Die Couch lacht einen an. Das schlechte Fernsehprogramm scheint auf einmal echt verlockend.
An diesen Tagen hilft es mir einen festen Plan zu haben. Bei Freeletics ist das z.B. der Coach, der einen auf Trapp hält. Zusätzlich gibt es die vielen Challenges mit verschiedenen Gruppen. Gruppenzwang kann Wunder wirken. Das gilt auch für Gruppentrainings, die sind in Hildesheim leider gerade etwas eingeschlafen. Beim Laufen helfen mir angestrebte Wettkämpfe wie der Hamburg Marathon im April. Sowas erfordert einfach eine konzentrierte Vorbereitung mit einem strengen Laufplan. Bei kürzeren Strecken, wie z.B. einem 10 Kilometer Lauf versuche ich mir auch immer mal ein neues Zeitziel zu setzten. Als ich mit Freeletics anfing hatte ich übrigens nie wirklich Lust oder Spass dabei. Das war einfach immer unglaublich anstrengend. Aber ich habe es durchgezogen. Einmal weil ich dafür bezahlt habe, dann weil es ein recht fester Plan war und weil ich sehr schnell nette Menschen in der Community kennengelernt hatte, die einen unterstützt und angefeuert haben. Schnell wurden auch meine Zeiten besser.

Erfolge als Motivation

Der Erfolg und die Verbesserung ist eine super Motivation. Durch Erfolge kommt der Spass dazu und man bekommt Lust auf mehr. Ein Gedanke der mir auch heute noch oft hilft, ist die Besinnung auf mein aktuelles konkretes Ziel. Fitter werden ist zwar ein schönes Ziel, aber wenig eben wenig konkret. Deshalb brauche ich persönlich beim Sport auch immer ein gewisses Ziel. Nur des Sportes willen, dass reicht dann leider doch noch nicht immer. Irgendwann setzt sich doch immer wieder mal der Schweinehund durch. Letztes Jahr hatte ich ein sehr konkretes Ziel, ich wollte zumindest einen Muscle-Up schaffen. Eine Schulterverletzung hat sich mir leider in der Weg gestellt, heute noch merke ich die Auswirkungen. Ich hatte gerade übrigens meinen ersten Halbmarathon gelaufen und war nun gut dabei im Muscle-Up Training, da machte es knacks und mein gesetztes Ziel war in weite Ferne gerückt. 2-3 Monate wusselte ich mich so durch, ohne Ziel. Ich machte ein bisschen das, was halt ohne Arm und Schulter ging, aber ohne Plan. Ich war ja schon recht sportlich. Erstmal weitermachen, dachte ich, erstmal die Schulter heilen und dann mal schauen. Das hat leider überhaupt nicht funktioniert. Dank Sommer, Spass und Urlaub hatte ich meinen Fitnesslevel leider echt um einiges abgebaut. Zugenommen hatte ich zwar auch nicht wirklich, aber Kraft und Ausdauer waren erst mal dahin. Ich habe dann beschlossen, mir ein neues Ziel zu setzten. „Ich werde den Hamburg Maraton laufen.“ Sofort nach meinem Urlaub letztes Jahr begann ich meinen ersten 10-Wochen Trainingsplan, mit dem Fazit am Ende meine Halbmarathonzeit gegenüber dem Frühjahr um 6 Minuten verbessert zu haben, trotzdem ich auch meinen Laufstil angepasst hatte im letzten Jahr.
Immer wenn ich jetzt mal keinen Bock habe, wenn ich denke ich bekomme das Training nicht in meinen Alltag unter, dann denke ich an mein Ziel:

„Du willst einen Marathon Laufen!“

Meistens reicht das schon, um mir die Schuhe anzuziehen und loszulegen.

Kurz und knapp zum Schluss:

Zusammengefasst gibt es für mich 4 Hauptmotivationen, die mir helfen, mich auch an schwierigen Tagen zu überwinden. Die Erfolge und Kommentare anderer Sportler in der Community, meine bisher erreichten Erfolge, meine konkreten Ziele und ein fester Plan dem ich folgen kann.

Was Motiviert Euch?
Was hilft Euch, von der Couch aufzustehen?

 

 

English Translation with the help of Google Translate:

Motivation for the lazy and the brooders

I’m not a particularly pessimistic person. Actually, I’m always right in good spirit and optimistic throughout life. It will be all right. If I really want something, I can be very persistent. Then everything is planned very accurately. But I also like to change my mind and find myself persuading myself into something or dissuade me from a target. In the recent years I have been working constantly on myself, got thinner, fitter and I think also became more positive, although I was always quite lazy, at least when it comes to exercising and diet. I am also not a naive man. I’m not easiely convinced of something. I like to think and rethink stuff through, have many soliloquies (what a cool word) and questioning everything, even my own performances and objectives. In the one or the other situation I think to much certainly. Especially at night, when I am supposed to sleep.

Why am I telling you this?

This post is actually supposed to be about motivation. I’ll tell you this because unfortunatley I am immune to most motivational tips from the far reaches of the Internet, unlike many other athletes. When you surf around online, then there are plenty of motivational pictures and sayings. One more pregnant of meaninglessness than the next. I can not relate to that! Its all too much pathos, to me that seems more ridiculous rather than motivating. I always think I am not going to save the world, I’m just doing sports. I am not a better person, just because I do long runs on Sunday. In the end I do all this only for me. Also everything that  is too sweeping,  makes me cringe more than it motivates me. Worst of all, however, is if someone tells me what I HAVE TO DO  to achieve my goals. I immediately and always think in return „I have to do nothing!“ And yet, „must“ I somehow motivate me, the next time I’m have no desire to do a workout and begin to convince myself  to stay on the couch.

General motivation

My general motivation is cleary based on my past successes today. When I started with the weight loss, the simple desire for change was certainly the foundation of motivation. What initially started only with a change in diet, went on with yoga to get my back problems under control. Then I started again with running and Bodyweight Training and Freeletics also came after that. The fun in movement became bigger, the more kilos I had lost. But I haven’t lost more weight or faster because I made more and more sports, I have made more sports made because I had lost more and more weight. The first 25 kilos I have lost in the first year. For those following 23 kilos, it took me about 2 years. Since about 1 year I keep my weight fairly constant around as 1-2 kilos at 81 kilos. Eventually came the ambition to change muscular and be more ambitios in sports. That’s my general motivation now, not only to be thin but fit.

Everyday motivation

The everyday motivation for me it is always a bit tricky, as probably for many of you. There are days that I really wanna  workout. Go running, do Freeletics, half hour yoga, meal prep for the next three days, all no problem. But if I only ever did sports when I am really in the mood for it, I would probably not do more than 2 sessions a week and only a bit of what  i do now. It is not about the general motivation, that is allways there. It’s about the day after a busy day at work. The couch laughing at you. The bad TV seems suddenly really tempting.
On these days, it helps me to have a solid plan. In Freeletics this is the coach who keeps you busy. In addition, there are many challenges with different groups. Peer pressure can work wonders. This also applies to group training, which unfortunately just fallen asleep in Hildesheim a bit. For running it helps me to target competitions such as the Hamburg Marathon in April. Something like that simply requires a concentrated preparation with a rigorous plan. For shorter distances, such as a 10k run I try to set a new time target every now and then. When I started with Freeletics I never really had a pleasure doing it. It was just always incredibly exhausting. But I got through it. First, because I paid for it, because it was a pretty solid plan, and because very quickly i  met nice people in the community who have supported and cheered me on. My results got better pretty quick.

Success for motivation

Having success and improvement is a great motivation. Through successes the fun comes in and you get hungry for more. A thought that often helps me today, is the contemplation of my current specific goal. Getting Fitter is a nice ambition but  just a little vague. That’s why I personally always need  a certain goal in sport. As for the sport’s sake, that is unfortunately not enough . At some point, every now and then the bastard in me comes through, the couch screems to loud. Last year I had a very specific goal, I wanted to do at least one Muscle-Up. A shoulder injury unfortunately crashed that goal, today I  can still feel the impact. I had just finished my first half marathon and was now doing well in Muscle-Up Training, as it cracked, and my stated goal was a distant memory. 2-3 months I tried to just let is pass. I made a bit of what was possibile without to much force on the arm and shoulder, but without a plan. I was already quite sporty. I thought, let the shoulder heal first and then let’s see. Unfortunately that did not work out at all. Thanks to summer ,fun and holidays I had broken my fitness level really a lot. I didn’t gained any sicnificant weight , but strength and endurance were gone. I then decided to make a new goal.

„I will run the Hamburg Marathon.“

Immediately after my holiday last year I started with my first 10-week training plan to improved my HM time with the result that i was 6 minutes faster in December then i was in aprill that year, even though i also adapted my running style.
Whenever i strugle now to find motivation, whenever i feel like i can’t fit the training in my everyday life, I think of my goal:

„You want  to run a marathon running!“

Mostly that’s enough to get my shoes and get started.

Short conclusion:

In summary, for me there are 4 main motivations that will help me to overcome fatique even on difficult days. The success of other athletes in the community, my own success achieved so far, my specific goals and a solid plan I can follow.

What motivates you?
What helps you to get up from the couch?

Hallo, ich bin Dennis. Ich mache hier so ziemlich alles auf dieser Seite, Schreiben, Fotografieren, Bloggen, Administrieren und auf Kommentare antworten. Mehr über mich gibts auf der ganzen Seite verteilt. Viele Grüße, Dennis

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