#wievor100 – Zwei Wochen Brot und das Gefühl zu platzen…

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#wievor100 – Zwei Wochen Brot und das Gefühl zu platzen…

Immer nur Kartoffeln! Letzte Woche waren meine Kartoffelpuffer und das Kohlrabigemüse endlich aufgegessen. Irgendwann reichte es dann auch. Für die Woche 2 hatte ich mir Rouladen ...

Immer nur Kartoffeln!

Letzte Woche waren meine Kartoffelpuffer und das Kohlrabigemüse endlich aufgegessen. Irgendwann reichte es dann auch. Für die Woche 2 hatte ich mir Rouladen mit Sauce gekocht. Außerdem gab es die letzte Woche panierte Kaponaden und Schmorgurken. Dazu gab es immer Kartoffeln. IMMER nur Kartoffeln. Die Kartoffeldichte in dem Kochbuch fällt ziemlich auf, besonders im August. Nur ein einziges Mal gibt es im ganzen Monat Makkaroni, und Reis habe ich zumindest im Monat August gar nicht gefunden. Tja da muss ich jetzt durch. Immerhin sind es Kartoffeln und kein Rosenkohl. Das wäre wirklich die Hölle.

Worum geht es überhaupt bei diesem Experiment? Hä, Experiment????
Hier erfährst du alles was du wissen musst.

Italienische Tomaten

Italienische Tomaten

Viel Brot und Ballaststoffe

In den letzten 2 Wochen habe ich auch ziemlich viel Brot gegessen. So knapp 2 Kg richtiges Brot, mit Sauerteig gebacken. Kein Brot mit irgendwelchen Zusätzen, sondern traditionell aus Wasser, Roggen- und Weizenmehl, Salz, Sauerteig, Hefe und sonst nichts. Ich hoffe ich komme noch mal dazu, diesen Monat selber ein Sauerteigbrot zu backen. Eine Sache, die mich sehr überrascht hat, ist wie satt ich die ganze Zeit bin. Und das obwohl ich tatsächlich relativ wenig Kalorien zu mir nehme, nur etwa 1500 – 2000 am Tag. Ich habe aber auch zugegebenermaßen ein ganz schönes Völlegefühl die ganze Zeit und fühle mich wie ein Ballon. Diese vielen Ballaststoffe fordern ihren Tribut, aber immerhin leide ich keinen Hunger.

Rouladen vor dem Wickeln

Rouladen vor dem Wickeln

Graubrot anstatt Vollkorn

Ich esse allerdings eher so Graubrote und Mischbrote, keine reinen Vollkornbrote. Die habe ich diesen Monat allerdings auch mal wieder ausgetestet mit kleinen Vollkornbrötchen vom Traditions-Sauerteig-Bäcker. Nach dem Verzehr fühlte ich mich, als hätte mir jemand mit einem Kompressor Helium in die Venen geblasen, um mich dann an einen Faden zu binden und fröhlich durch die Luft zu ziehen. Diese ganzen Körner haben meine Verdauung vor eine echte Herausforderung gestellt. Ich habe das extra noch einmal validiert mit einem zweiten Brötchen an einem anderen Tag. Wieder wäre ich fast geplatzt. Ein Igel wäre mein Endgegner gewesen an diesem Tag.

Rouladen im Topf

Rouladen im Topf

Eine scheibe Brot reicht aus…

Mehr als eine Scheibe Bauernbrot(ca. 80g) kann ich z.B. morgens nicht essen. Ich dem Moment des Verzehrs hätte ich zwar mehr Appetit, aber nur wenig später würde ich bestraft werden, mit einem Sättigungsgefühl wie so eine Wurst auf dem Grill die kurz vorm Platzen ist. Gegrillt wurde damals übrigens in Deutschland dann eher selten. Mein Mittagessen esse ich dann auch meistens eher aus Gewohnheit als mit wirklich Appetit. Zumindest an den Tagen an denen es zu viel Brot zum Frühstück gab. Ich freue mich jetzt schon wieder auf buntes Gemüse und einfach wieder mehr Auswahl bei den Lebensmitteln. Irgendwie sieht der August in dem Kochbuch nicht allzu viel Variationen vor, Kartoffeln bis zum Abwinken.

Rouladen im Slowcooker

Rouladen im Slowcooker

Die Vielfalt fehlt – Soleier auf Brot

Was mir einfach fehlt ist die Vielfalt. Normalerweise esse ich viel mehr verschiedenes Obst und Gemüse. In diesem Monat ist es doch recht einseitig, vor allem auch weil ich keine Zeit habe, jeden Tag etwas anderes zu kochen. In dieser Woche gibt es auch wieder 3-4 mal mindestens das Gleiche, Frikadellen mit Tomaten auf italienische Art. Beim Brotbelag werde ich aber immer kreativer. Ich esse viele Sorten selbstgemachte Marmelade von meiner Schwester(Danke!) und z.B. aufgeschnittenen Schweinebraten mit Preiselbeeren. Außerdem habe ich Soleier für mich entdeckt. Echt lecker… Wobei naja, in der Not frisst der Teufel fliegen, oder eben Soleier auf Bauernbrot.

Panierte Karbonaden

Panierte Karbonaden

3 Kilo in 14 Tagen mit der Omi-Diät. Jetzt mit Wochenplan in der Heftmitte

Abgenommen habe ich bisher insgesamt 3,2 kg in 14 Tagen. Gefühlt habe ich mich aber immer ein bisschen wie ein Kugelfisch vorm Angriff. Schon komisch, normalerweise fühlt man sich ja super, wenn man an Gewicht verliert. Das wird wohl an den vielen Ballaststoffen im Getreide liegen. So ein Vollkorn will gar nicht gegessen werden, dann wächst daraus nämlich kein neues Weizenpflänzchen mehr… Die Stoffe, die die Pflanze produziert, damit das Korn nicht so leicht verdaulich ist und den Fressfeinden ordentlich Bauchweh macht, sind dann eben auch Schuld am Völlegefühl und der unfrischen Briese bei Vollkornprodukten. Bei Lebensmitteln aus Weißmehl sind dagegen fast alle diese Schutzstoffe aus dem Mehl entfernt worden. Ob dass der Grund ist, warum man von Kuchen und Weißbrot so viel essen kann, ohne sich sonderlich Satt zu fühlen?

Schmorgurken

Schmorgurken

Abnehmen mit Bauchgefühl und Bauch gefüllt…

Das ich doch recht viel abgenommen habe, wird natürlich in erster Linie daran liegen, dass ich relativ wenig gegessen habe und noch dazu so gut wie keine Süßigkeiten oder Snacks zwischendurch. Außerdem hatte ich das Wochenende vor dem Experimentbeginn auch noch mal ein bisschen mit Alkohol und Leckereien gesündigt. Ist also auch ein gewisser Anteil Wasser dabei, in den 3 Kilo, aber trotzdem finde ich die Reduzierung ziemlich nice und ich bin gespannt wie es weiter geht…

Demnächst erzähle ich Euch dann von meinen Erlebnissen beim Sardellenkauf und warum ein Bismarkhering kein Ersatz für einen frischen Hering ist. Ich sage nur so viel: Kartoffelgratin aus der Hölle.

 

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Hallo, ich bin Dennis. Ich mache hier so ziemlich alles auf dieser Seite, Schreiben, Fotografieren, Bloggen, Administrieren und auf Kommentare antworten. Mehr über mich gibts auf der ganzen Seite verteilt. Viele Grüße, Dennis

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